Engagement vs Follower: Auf diese Social-Media-Kennzahlen kommt es wirklich an
Wie wichtig sind Follower? Reichweite ist beim Betreiben eines Social-Media-Kanals DAS Mittel zum Erfolg. Ein Account mit möglichst vielen Followern macht erst einmal einen guten Eindruck. Doch es zählt auch die Interaktion, das sogenannte Engagement. Ich verrate Dir, auf welche Kennzahlen Deiner Posts es wirklich ankommt.
Die wahre Macht der (richtigen) Follower
Ein Instagram-Kanal mit vielen Followern macht auf den ersten Blick einiges her, ist aber meist nicht so wertig, wie es scheint. Im Gegenteil – zu viele inaktive Personen können Deinem Konto sogar schaden. Ich verrate Dir, warum das so ist und was Du dagegen tun kannst.
Qualität statt Quantität
Bei Followern handelt es sich um Nutzer, die Deinem Account auf Instagram, Facebook oder Tiktok folgen. Eine hohe Personen-Zahl auf dem Profil suggeriert dem Betrachter ein gesteigertes öffentliches Interesse und ist daher für die meisten Betreiber eines Social-Media-Kanals das Non-Plus-Ultra. Doch Achtung: die Personen, die Dir folgen beeinflussen den Erfolg Deines Kanals nicht nur in positiver Art und Weise. Folgende zwei Follower-Fallen solltest Du für erfolgreiches Social-Media-Marketing unbedingt vermeiden:
- Inaktive Accounts: Möglicherweise hast Du Deinen Kanal schnell durch das Folgen vieler Accounts aufgebaut, die Dir zum Dank zurückfolgen, aber nicht wirklich interessiert an Deinen Inhalten sind. Im schlimmsten Fall handelt es sich um Bots. In beiden Fällen interagieren die Follower nicht mit Deinen Beiträgen und Videos. Die verheerende Bedeutung für Dein Profil sehen wir uns im Verlauf des Beitrags näher an.
2. Kauf von Followern: Kaufe niemals Follower. Zwar macht eine hohe Anzahl im Profil kurzfristig Eindruck, führt aber langfristig zum Einbruch Deiner Reichweite, da kein echtes Engagement entsteht. Egal, ob bei Google oder im Social-Media-Marketing: Wachstum sollte immer organischer erfolgen.
Beispiel: Du hast 100.000 Follower, von dem nur ein Prozent aktiv ist. Das heißt: nur 1000 von 100.000 Nutzern interagieren regelmäßig mit Deinem Profil. Dein Mitbewerber hat nur 10.000, davon sind aber die Hälfte sehr aktiv. Dieses Profil wird vom Algorithmus immer bevorzugt ausgespielt, weil es authentisch wirkt.
So beeinflussen inaktive Konten Deine Engagement-Rate
Du weißt nun also, dass nicht die Zahl der Follower entscheidend ist, sondern deren Aktivität auf Deinem Profil. Nutzer sollen durch Kommentare und Likes Deiner Beiträge mit Deinen Inhalten Interagieren. Aus diesen 5 Gründen ist das so wichtig:
1. Positiver Einfluss auf die Engagement-Rate: Die Anzahl der Interaktionen (Likes, Kommentare, Shares) durch die Gesamtzahl der Follower ergibt die Interaktionsrate und zeigt dem Algorithmus, wie wertvoll Deine Beiträge für die jeweilige Zielgruppe sind. Eine hohe Zahl an inaktiven Followern senkt diese Rate erheblich.
2. Höhere Sichtbarkeit durch Algorithmen: Social-Media-Plattformen wie Instagram, Facebook und Twitter verwenden Algorithmen. Diese sind dafür zuständig, die Inhalte zu steuern, die den Nutzern angezeigt werden. Accounts mit aktiven Followern haben für den Algorithmus eine größere Bedeutung als die reine Followeranzahl. Im schlimmsten Fall stuft das Netzwerk einen Account mit einer großen Followeranzahl als irrelevant ein, weil diese nicht mit den Inhalten interagieren. Eine Abwärtsspirale beginnt.
3. Mehr Glaubwürdigkeit und Vertrauen: Auch die Nutzer, wie viele Kommentare und Like Deine Beiträge bekommen. Eine hohe Anzahl an inaktiven Followern kann einen negativen Eindruck erwecken und es kommt zu Zweifeln an der Glaubwürdigkeit Deines Profils. Ein Account mit nur 800 Followern, aber durchschnittlich 100 Likes pro Beitrag ist auf Instagram schon ein voller Erfolg für ein mittelständiges Unternehmen.
4. Geringere Kosten für Werbung: Eine große Zahl an „falschen“ Followern kann Dich teuer zu stehen kommen, da sie bei bezahlter Werbung zu erheblichen Streuverlusten führen kann.
5. Vorteile bei der Zielgruppenanalyse: Je mehr Follower interagieren, desto leichter ist die Kennzahlen-Analyse. Aktive Nutzer geben Dir Einblicke über die Inhalte, die sie interessieren.
Was zählt ist also nicht die Followeranzahl, sondern die Interaktion der Nutzer mit Deinen Beiträgen. Entwickle gezielt Strategien, um Deine Follower zu aktivieren, indem Du sie einbeziehst. Kollaborationen auf Instagram schaffen eine größere Reichweite, geben Mehrwert und erhöhen Deine Glaubwürdigkeit.
Bald tote Begriffe: Hashtags und Follower
Das mag ein hartes Urteil sein, doch es ist wahr. Ob Instagram, Tiktok, LinkedIn oder Facebook: spätestens seit 2024 spielen Hashtags keine Rolle mehr und auch die Wichtigkeit der Followeranzahl nimmt rapide ab. Um mit einer Social-Media-Plattform Geld zu verdienen ist es wichtig, dass Deine Beiträge eine möglichst große (und die richtige) Zielgruppe erreichen, die mit ihnen interagiert.
5 Tipps für den perfekten Social-Media-Post
Wenn es nicht auf die Follower, sondern auf das Engagement ankommt, stellt sich schnell die Frage, welche Posts auf den Plattformen funktionieren. Dies hängt entscheidend von Deinem Unternehmen, der Zielgruppe und Deinen Zielen ab. In der Regel führen folgende Tipps in Kombination mit einer guten Strategie immer zum Erfolg:
1. Verwende ansprechende Bilder: Ein Bild sagt mehr als tausend Worte. Auf Plattformen wie Instagram oder Facebook wird der Feed oft in Sekunden durchgescrollt. Ein hochwertiges Bild kann als Stopper funktionieren und die Aufmerksamkeit der Nutzer auf Dein Profil ziehen. Die Qualität der Bilder spiegelt für die User auch die Qualität Deiner Produkte oder Dienstleistungen wider.
2. Nutze SEO mittels relevanten Hashtags und Keywords: Die Suchmaschine macht im Jahr 2026 auch für Twitter, Facebook und Instagram nicht halt. Umso wichtiger ist es, nicht nur relevante Hashtags, sondern noch viel wichtiger: strategisch gut platzierte Keywords im Text und Bild zu benutzen. Der SEO-Algorithmus wird es belohnen, versprochen!
3. Interaktion mit der Community: Nutze die Möglichkeit über Direktnachrichten mit Deinen Abonnenten zu kommunizieren. Stelle Fragen, fordere Feedback an oder bitte wertvolle Influencer um eine Zusammenarbeit. Das aktive Netzwerken mit Deiner Community stärkt die Bindung und erhöht Deine Reichweite.
4. Erzähle (D)eine Geschichte: Jeder Post sollte eine Geschichte erzählen. Für den Feed auf der Plattform Deiner Wahl ist gekonntes Storytelling essenziell. Emotionale Geschichten, die mit Deiner Marke, Deinen Produkten oder Dienstleistungen verbunden sind schaffen Verbindung zum User.
5. Call-to-Action einfügen: Sag der Community, was sie für dich tun soll. Es ist so simpel wie genial. Die User brauchen Anleitung. Fordere sie am Ende eines Beitrags zum Liken, Teilen oder Kommentieren auf. Ein gut platzierter Call-To-Action (CTA) macht den Unterschied.
Der perfekte Social-Media-Post kombiniert qualitativ hochwertige Bilder, für Suchmaschinen relevante Keywords, Interaktion mit der Community, eine fesselnde Geschichte und einen klaren Call-to-Action. Nutze diese Strategien, um Deine Online-Präsenz auf sozialen Plattformen zu erhöhen.
Suchmaschinenoptimierung für Social Media
Spätestens seit Hashtags auf Plattformen wie Instagram, Facebook und Twitter keine Rolle mehr spielen, solltest Du Dich mit SEO-Optimierung für Social Media auskennen oder einen guten Experten für Social Media Marketing an der Hand haben, für den Suchmaschinenoptimierung kein Fremdwort ist. Das heißt im Klartext: statt Hashtags solltest Du in Deinen Tweets und Beiträgen auf Keywords achten, die nicht nur für Deine Influencer, sondern auch für die Plattform eine hohe Bedeutung haben. Das Prinzip ist ähnlich wie bei Google und der Algorithmus wird es dir danken.
Bessere Posts = höhere Reichweite
Für einen größeren Erfolg der Präsenz Deiner Marke kommt es nicht nur auf den richtigen Begriff in der Überschrift an, sondern auch auf eine spannende Hook. Um mehr Personen mit Deinen Tweets und Posts zu erreichen, ist es wichtig, einige grundlegende Tipps zu beachten.
Die Wahl der richtigen Begriffe spielt eine entscheidende Rolle. Wenn Du relevante Keywords in Deinen Posts verwendest, erhöhst Du die Bedeutung Deiner Inhalte und sorgst dafür, dass sie von den richtigen Abonnenten gefunden werden.
Das Teilen der Inhalte Deines Netzwerks aus Influencern oder das Erwähnen ihrer Begriffe in Deinen Tweets steigert Deine Reichweite erheblich. Ein gutes Beispiel hierfür wäre, einen Tweet zu verfassen, in dem Du einen bekannten Influencer in Deiner Branche taggst und einen wertvollen Kommentar zu ihrem letzten Beitrag abgibst. Dies kann nicht nur Deine Sichtbarkeit erhöhen, sondern auch neue Abonnenten anziehen, die an ähnlichen Themen interessiert sind. Selbst Suchmaschinen wie Google werden Deine Inhalte anhand der Begriffe besser kategorisieren und höher ranken können.
Ein weiterer wichtiger Tipp ist die aktive Interaktion mit Deinen Followern. Beantworte Direktnachrichten möglichst zeitnah, stelle Fragen und rege Diskussionen an. Dies fördert das Engagement und trägt dazu bei, eine loyale Community rund um Deine Inhalte aufzubauen.
Wie viel Geld bekommt man für 1000 Follower?
Tatsächlich ist es heutzutage schwer, mit 1000 Followern Geld zu verdienen, da ein Konto auf Plattformen wie Instagram erst ab 10.000 Followern interessant wird. Das Geld gibt es nicht pro Follower, sondern durch Werbedeals oder Affiliate-Links mit verschiedenen Unternehmen. Die Qualität und das Engagement des Profils und der Inhalte gelten als wichtiger als die bloße Anzahl der Follower. Letztlich variiert die Monetarisierung je nach individuellen Umständen und Strategien, die der Influencer anwendet.
Warum braucht man Follower?
Follower sind entscheidend, weil sie die Reichweite und Sichtbarkeit Deiner Inhalte auf sozialen Plattformen erhöhen. Je mehr Konten Dir folgen, desto größer ist Deine Glaubwürdigkeit vor Partnern und Sponsoren. Engagierte Follower geben direktes Feedback und teilen Deine Inhalte. Mehr Infos findest Du im Video „Was bringen Follower wirklich?“