Diese 3 KI-Tools musst du kennen!
Heutzutage geht (fast) alles automatisch. KI-Tools wie ChatGPT, Gemini und CO machen es möglich. Auch die Texterstellung wird immer häufiger von künstlicher Intelligenz übernommen. Wie dabei vorzugehen ist und worauf du achten solltest, damit dein Content nicht im KI-Einheitsbrei verschwindet, erfährst du in diesem Artikel.
Die Mischung machts! KI-Tools sollten menschliche Expertise sinnvoll ergänzen
Erzählt mir die Texterin, die mit 100 Prozent menschlichen Texten wirbt, jetzt allen Ernstes von KI-Tools? Ja, denn auch ich nutze ChatGPT und Gemini. Allerdings nicht zur Texterstellung, sondern für die grobe Vorarbeit. Das macht meine Arbeit nicht nur effizienter, sondern gibt mir die Möglichkeit, mein Angebot preiswerter zu gestalten.
Ganz wichtig, ehe du den Beitrag zu verschiedenen KI-Tools liest, ist es mir, noch einmal zu betonen, dass die Nutzung von KI immer verantwortungsbewusst und in Symbiose mit dem menschlichen Verstand geschehen sollte. Recherchen über ChatGPT müssen zwingend nachgeprüft und ergänzt werden. Auch von KI erstellte Inhaltsangaben und grobe Textstrukturen sollten an die jeweilige Sprache des Unternehmens angepasst, von Hand „vermenschlicht“ und mit eigenem Erfahrungsschatz angereichert werden.
Die 3 wichtigsten KI-Tools im Überblick: Was nutzen Texter und Unternehmen wirklich?
Ich selbst kenne persönlich keinen Texter, der seine Artikel komplett von Gemini und Co schreiben lässt. Allerdings sind ChatGPT und Co. tolle Gehilfen, wenn es um die lästige Vorarbeit geht. Strukturierung, Recherche, Themenauswahl – diese Aufgaben können KI-Tools mit dem richtigen Prompt gut vorbereiten. Im Folgenden findest du die beliebtesten KI-Tools zur Texterstellung in der Übersicht:
ChatGPT: Der weltweite Allrounder
Der kostenfreie Platzhirsch unter den KI-Tools kann auf den ersten Blick einfach alles. Doch für erfahrene Texter und Unternehmen, die unique-Content erstellen wollen, stößt ChatGPT schnell an seine Grenzen. Nicht nur, dass Recherchen lücken- und fehlerhaft sind, ohne einen spezifischen Prompt klingen Texte mechanisch und austauschbar.
Meine Erfahrung oder wie es ChatGPT ausdrücken würde: zusammenfassend lässt sich sagen: Ich nutze ChatGPT nicht einmal mehr für die grobe Struktur von Texten, da meine Arbeiten ansonsten alle gleich aufgebaut wären und Überschriften von übertriebenen Füllwörtern überladen wären. Zur Formulierung einfacher Geburtstagswünsche im privaten Kontext vielleicht okay, doch im professionellen Umfeld benötigt das KI-Tool derart viel menschliche Korrektur und Nacharbeit, dass es letztlich überflüssig ist.
Google Gemini: Dein Recherche-Buddy
Google ist nicht umsonst DER Gameplayer der Suchmaschinen und setzt sich langsam aber sicher auch im Vergleich zwischen verschiedenen KI-Tools durch. 2026 gehört Gemini nicht nur zu den besten, sondern zeitgleich beliebtesten KI-Tools, wenn es darum geht, Inhalte zu finden und zu erstellen.
Ich selbst liebe die korrekte und tiefgreifende Recherchefunktion von Gemini. Wofür ich früher einen halben Tag gebraucht habe, kann ich heute mittels Gemini – je nach Thema – in wenigen Minuten bis zu einer halben Stunde schaffen. Wichtig: beim Schreiben von Fachartikeln ist der Klick auf die Quellen das Non-Plus-Ultra, um alle Zusammenhänge richtig zu verstehen und wiedergeben zu können. Ein Gegencheck ist auch hier Pflicht. Jedoch fällt Gemini nicht einmal halb so oft durch meine Fake-News-Prüfung wie ChatGPT, daher ist es bisher das Recherchetool meiner Wahl.
ACHTUNG: Sei präzise im Prompt, denn Gemini halluziniert gern. Ein Beispiel: ich suchte nach „Nenne mir 10 neue Läden in Leipzig“ und es spuckte mir die schönsten Namen mit Adressen aus. Als ich diese jedoch in die herkömmliche Google-Suche eingab, landete ich keinen Treffer. Ich konfrontierte Gemini damit. Dabei kam heraus, dass es einfach Läden erfunden hat, die 2026 gut nach Leipzig passen würden, da es den Prompt missverstanden hat. Hätte ich die Ergebnisse einfach übernommen, wäre das wohl der Tod meiner Karriere als Leipziger Redakteurin gewesen.

Claude AI: Das Sprachstil-Wunder
Schüler, Studenten und auch Unternehmen lieben Claude. Es ist mit Abstand das KI-Tool, welches die natürlichsten und sprachlich besten Artikel erstellt. Doch genau hier besteht die Gefahr. Die Texte klingen so gut, dass viele User sich dazu verführen lassen, sie eins zu eins zu übernehmen. Und genau das lässt Websiten in der Versenkung verschwinden. Denn KI-Suchen bevorzugen menschliche Texte mit echten Erfahrungswerten und spielen reine KI-Texte immer weniger aus. Dazu ist das kostenfreie Nutzungslimit schnell verbraucht, was heißt, dass du für den KI-Einheitsbrei schnell in die Tasche greifen darfst – ganz ohne Mehrwert.
Wie unterstützen KI-Tools Texter und Unternehmen?
Trotz aller Kritik können KI-Tools eine wertvolle Stütze für Texter und Unternehmen sein. Wichtig ist, KI nicht die ganze menschliche Denkarbeit zu überlassen. Für Kunden wirken diese Texte unbewusst abschreckend, da kein spezieller Wiedererkennungswert vorhanden ist. Zudem sind folgende Regeln im Umgang mit KI-Tools zur Texterstellung zwingend zu beachten:
- Faktencheck: Prüfe alle Quellen und Informationen auf ihre Richtigkeit
- Tone of Voice: Schreibe die Texte in der eigenen Sprache zur Markenidentität um
- SEO/GEO-Optimierung: Recherchiere häufig gesuchte Fragen und Keywords, um sie sinnvoll im Text zu ergänzen
- Unique-Content: Denke daran, dass auch deine Konkurrenz KI-Tools zur Texterstellung mit ähnlichen Prompts nutzt. Binde also eigene Erfahrungswerte und USPs in die Texte ein
- Rechtliche Grauzonen: KI achtet selten auf verbotene Heilversprechen, die ein erfahrener Texter intuitiv umgeht. Hier kann es bei Verstößen richtig teuer werden
Wie du siehst, gibt es bei der Nutzung kostenfreier KI-Tools einiges zu bedenken. Künstliche Intelligenz ersetzt niemals menschliche Erfahrungswerte. Sie kann als sinnvolle Ergänzung zur groben Vorarbeit bestenfalls Zeit und Kosten sparen und sollte als das kleine Helferlein angesehen werden, das sie ist.
Wie hilft ChatGPT beim Briefing und Gliederungsschreiben?
ChatGPT kann Ideen strukturieren, Inhalte chronologisch aufteilen, Überschriften vorschlagen und mögliche Quellen benennen. Wenn ich einen hochwertigen Artikel für ein Medium wie das Top Magazin schreiben soll, ist mein Kopf erst einmal voller Ideen und Worte. Ein leeres Blatt Papier und der blinkende Cursor bieten unzählige Möglichkeiten. Das kann überfordern und im Chaos enden. Genau hier nehme ich KI-Tools zur Hilfe. Wichtig ist der richtige, ausformulierte Prompt.
Falsch: Gib mir eine Struktur für das Thema „Gesundheitsvorsorge“
Richtig: Ich benötige eine inhaltliche Gliederung zu einem Artikel über das Thema „Gesundheitsvorsorge“ mit 10000 Zeichen. Es sollten die Themen: richtige Ernährung, ausreichen Bewegung, Gesundheitschecks beim Arzt und ausreichend Schlaf beleuchtet werden. Nenne mir 3 hochwertige Quellen für passende Zitate.
Je genauer der Prompt ist, desto korrekter fallen die Antworten der KI-Tools aus. Im besten Falle arbeitest du mit mehreren Tools gleichzeitig, so kannst du alle Vorteile ausschöpfen und eventuelle Schwächen ausgleichen.
Können KI-Tools Redaktionspläne erstellen?
Ja, KI-Tools können mit den richtigen Prompts ganze Redaktionspläne erstellen. Egal, ob für Social Media oder den eigenen Unternehmensblog. Wichtig ist, dass du die Themen an saisonale Bedingungen, aktuelle Trends/politische Geschehnisse und neue Leistungen/Produkte anpasst. Auch im Redaktionsplan sollte anhand der Themenauswahl dein USP deutlich erkennbar sein. Sammle dafür selbst Ideen und frag die KI-Tools, welche Fragen Nutzer dazu stellen. So füllt sich rasch ein ganzer Monat.

Wo liegen die Grenzen von KI-Textgeneratoren im Redaktionsalltag?
Als erfahrener Redakteur sollte man sich niemals komplett auf die KI-Tools stützten. Neben fehlerhaften Fakten und Halluzinationen fehlt es den Informationen häufig an der benötigten Tiefe und menschlicher Expertise.
Wie man KI-Tools sinnvoll mit menschlicher Expertise verbindet
Keine Maschine der Welt wird jemals die menschliche Intelligenz und Gefühlswelt schlagen. Heute nicht und morgen auch nicht. KI ist ein guter Unterstützer für Fleißarbeiten wie Recherche, Themenfindung, Struktur und Überschriftenvorschläge. Der Text selbst muss von einem Menschen kommen, um Menschen zu überzeugen. Auch KI-Suchen lieben einzigartige Texte mit einem lebendigen Sprachstil. Kein Wunder, dass immer mehr Unternehmen auf Generative Engine Optimization setzen. Wenn auch du GEO-Texte für KI-Systeme benötigst, stehe ich dir gern mit Rat und Tat zur Seite.
FAQ
Welche KI-Tools gibt es?
Neben ChatGPT, Gemini und Claude AI gibt es 2026 unzählige weitere KI-Tools zur Texterstellung.
Welches ist das beste KI-Tool?
Claude AI glänzt mit einer sprachlichen Korrektheit, die seinesgleichen sucht, während Gemini in der Recherche brilliert. Es gibt nicht das eine beste KI-Tool. Die Mischung machts und erst die menschliche Nachbereitung hebt einen Text auf die professionelle Stufe.
Welche KI ist besser als ChatGPT?
Gemini ist gründlicher in der Recherche und einfallsreicher in der Wortfindung, allerdings leider auch in ausgedachten Fakten. Welches KI-Tool das Beste ist, muss daher jeder individuell für sich herausfinden.
Welches KI-Tool ist kostenlos?
Sowohl Gemini, ChatGPT und Claude AI sind in den Grundzügen kostenfrei. Besonders mit Gemini kommt man sehr weit, ohne auch nur einen Cent zu zahlen.